Die Ukraine wird in den kommenden Jahren das Autobahnnetz erweitern. Finanziert werden diese Projekte aus den Einnahmen der Mineralölsteuer. Dies ließ Boris Kolesnikov, Vize-Premierminister und Minister für Infrastruktur der Ukraine, vor einigen Tagen bekannt geben. Der Ausbau soll dem europäischen Standard gerecht werden. Nicht zuletzt geht es um einen guten Auftritt als Transitland zur kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland 2018.
Für eine Umsetzung der geplanten Maßnahmen ist eine Erhebung der Kraftstoffsteuer vorgesehen. Man orientiert sich am nordeuropäischen Autobahnmodell. Eine Maut komme nicht in Frage.
Der erste Abschnitt der Strecke führt vom Westen (Krakovets) nach Osten (Uspenka). Die Länge beträgt ca. 1400 Kilometer. Weitere Strecken sind in Planung.
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