Die Slowakei ist wegen Ihrer günstigen Lage im Herzen Europas nicht nur für
Speditionsunternehmen zum wichtigen Drehpunkt im Transportwesen geworden. Hauptsächlich der Transitverkehr aus den slowakischen Nachbarstaaten hat in den letzten Jahren immens an Zuwachs gewonnen.
Sowohl EU als auch die Slowakische Regierung haben dies erkannt und sind damit beschäftigt die heimische Infrastruktur soweit auszubauen, dass die Slowakei auch in Zukunft ein wichtiger Knotenpunkt im europäischen Transitverkehr bleiben kann.
Es wird in der Slowakei im Allgemeinen zwischen Autobahnen (Diaľnica), Schnellstraße (Rýchlostná cesta) und Hauptstraßen (Hlavná cesta) der ersten bis dritten Kategorie unterschieden.
Darüber hinaus gibt es noch Neben- und Ortstraßen (Vedľajšia cesta). Derzeit gibt es in der Slowakei vier wichtige Autobahnverbindungen, die zum Teil noch ausgebaut werden müssen oder noch in Planung sind.
Vor allem für den weiteren Ausbau der Autobahnen rückt die Beteiligungsform der Public-Private-Partnership-Projekte in erstaunlicher Art und Weise in das Blickfeld der slowakischen öffentlichen Hand sowie der Privatwirtschaft.
Nach Angaben des Ministeriums für Verkehr, Post und Telekommunikation in Bratislava ist die Umsetzung folgender Projekte bis zum Jahr 2013 geplant.
• D1 Sverepec-Vrtizer,
• D1 Hubova-Ivachnova (Bratislava-Kosice),
• D1 Turany-Hubova (Bratislava-Kosice),
• D1 Presov West-Presov Süd (Bratislava-Kosice),
• D3 Hricovske Podhradie-Zilina,
• D3 Svrcinovec-Skalite (Richtung Polen mit Abzweig nach Tschechien),
• D3 Cadca, Bukov-Svrcinovec (Richtung Polen mit Abzweig nach Tschechien),
• D3 Kysucke Nove Mesto-Cadca Süd (Richtung Polen mit Abzweig nach
Tschechien) und
• D3 Brodno-Kysucke Nove Mesto (Richtung Polen mit Abzweig nach
Tschechien).
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